Autor*innen: Prof. Dr. phil. habil. Annette Riedel1, M.Sc.; Prof. Dr. phil. habil. Thomas Heidenreich1, Dipl.Psych. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 5 | Seiten: 156 bis 162 | Erscheinung: 11.05.2020 | DOI: 10.3936/docid196820
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Abstract
Die COVID-19-Pandemie geht weltweit mit einer vordergründig erhöhten Wertschätzung professionellen Pflegehandelns einher. So wertvoll diese öffentliche Würdigung zunächst erscheint, birgt sie auch die Gefahr, dass die Selbst(für)sorge der Pflegenden darüber in Vergessenheit gerät. Bezugnehmend auf die Herausforderungen der Pandemie skizzieren wir übergreifend den professionellen Fürsorgeauftrag, gehen dann auf die Belastungssituationen der moralischen Unsicherheit und des (moralischen) Stresses sowie die gesundheitlichen Auswirkungen derselben ein. Wir leiten Hinweise zur Gestaltung der Arbeitsplatzfaktoren und Selbst(für)sorge ab und kommen zu dem Fazit, dass Selbst(für)sorge der Pflegenden in der COVID-19-Pandemie einen ebenso zentralen Stellenwert einnimmt wie die geleistete (Für)Sorge.
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