Autor*innen: Elfriede Fritz, Gerhard Müller, Daniela Deufert | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 13 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2010 | DOI: 10.3936/1027
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Abstract
Der nachfolgende Artikel befasst sich mit den Pflegelehrpersonen in Gesundheitsund Krankenpflegeausbildungen. Nicht eingeschlossen sind weitere Lehrkräfte in diesen Ausbildungen wie z. B. Ärzte, Psychologen und Pädagogen. Mit einer Literaturrecherche in Datenbanken sowie einer ergänzenden Internetabfrage sollten Ausbildungsabschlüsse und Kompetenzen der Lehrpersonen von Gesundheitsund Krankenpflegeausbildungen in Österreich, Deutschland, Schweiz und den USA erfasst werden. Der vorliegende Artikel soll zur Diskussion über eine zukünftige Pflegelehrerausbildung beitragen. In Österreich muss eine Lehrperson in der Gesundheitsund Krankenpflegeausbildung laut GuKG (1997) eine Sonderausbildung, einen Universitätslehrgang oder ein Bachelorstudium als Lehrerausbildung absolviert haben. In Deutschland ist für diese Lehrkräfte ein Hochschulabschluss erforderlich (KrPflG, 2003). Lehrende in Pflegeausbildungen haben eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung der Pflege. Wissenschaftsorientierung in der Pflegeausbildung und eine evidenzbasierte Pflegepraxis verlangen von den Lehrenden wissenschaftliche Kompetenzen wie z. B. die Suche nach neuem Wissen in internationalen Datenbanken und die Beurteilung von Studien. Dies hat zur Folge, dass die Pflegelehrer in der Zukunft an Hochschulen auf Masterniveau ausgebildet werden sollten. In einer zukünftigen Pflegelehrerausbildung sind außer den pädagogischen Inhalten auch evidenzbasierte pflegerische Inhalte zu vermitteln.
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