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Mit 80 in die Wohngemeinschaft – Berliner Studie zu Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen

Autor*innen: Karin Wolf-Ostermann, Thomas Fischer   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 13   |   Heft: 5   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.05.2010   |   DOI: 10.3936/docid200070


Abstract

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für ältere, pflegebedürftige Menschen sind eine junge Versorgungsform, in die große Erwartungen gesetzt werden. In den letzten Jahren hat diese Versorgungsform große Zuwächse erfahren. Die Angebotsund Bewohnerstrukturen wurden jedoch bislang kaum untersucht. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden mittels eines standardisierten Fragebogens Angaben von allen in Wohngemeinschaften tätigen Pflegediensten im Land Berlin erbeten. Dabei wurde nach Merkmalen aller Bewohner zu einem Stichtag im Jahr 2006, den Einund Auszügen im Jahr 2005 sowie der Personalausstattung und Trägerschaft des in der WG tätigen Dienstes gefragt. Es zeigte sich, dass Bewohner durchschnittlich im Alter von 72 Jahren (Männer) und 80 Jahren (Frauen) in Wohngemeinschaften einziehen und dort mehrheitlich bis zu ihrem Lebensende bleiben. Der Anteil an Personen mit Pflegestufe II ist höher als im Vergleich zur Pflegestatistik, dafür ist der Anteil an Personen mit demenziellen Erkrankungen eher niedriger als in Pflegeheimen. Die Personalausstattung variiert stark zwischen unterschiedlichen Wohngemeinschaften und eine Tendenz zur Anbieterkonzentration zeichnet sich ab. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um Strukturdaten mit bewohnerbezogenen Versorgungsergebnissen verknüpfen zu können.


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