Autor*innen: Susanne Schoppmann, Herbert Mayer | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 13 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.03.2010 | DOI: 10.3936/docid200081
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Abstract
Weltweit nimmt das Durchschnittsalter aller Pflegekräfte zu, und es wird damit gerechnet, dass die berufliche Pflege in vielen industrialisierten Ländern in den nächsten 10-15 Jahren einen Exodus erleben wird (ICN 2008a). Bis jetzt liegen keine Zahlen zur Alterstruktur bei psychiatrischen Pflegenden in Deutschland vor. Um hier einen ersten Überblick zu erhalten, wurden bundesweit pflegerische Leitungen psychiatrischer Einrichtungen im Rahmen einer Gelegenheitsstichprobe gebeten, Angaben zum Durchschnittsalter der in ihren Einrichtungen beschäftigten Pflegenden zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage wurde über die E-Mailverteiler von Interessensverbänden der psychiatrischen Pflege versandt. 62 Einrichtungen aus 14 Bundesländern, die insgesamt 7838 für einen Pflegeberuf qualifizierte Mitarbeitende beschäftigen, beteiligten sich an der Umfrage. Das gewichtete Durchschnittsalter ergab einen arithmetischen Mittelwert von 42, 2 Jahren bei einem Median von 42, 7 Jahren. Mit 39, 7 Jahren im Durchschnitt sind die Mitarbeitenden der Kinderund Jugendpsychiatrie deutlich jünger als diejenigen in der ambulanten psychiatrischen Pflege oder in der Erwachsenenpsychiatrie. Insgesamt zeigt sich, dass bereits heute schon ein Viertel der Mitarbeitenden älter als 50 Jahre alt ist. Da die erhobenen Daten auf einer Gelegenheitsstichprobe basieren, haben sie streng genommen nur für die beteiligten Einrichtungen Gültigkeit. Trotzdem ermöglichen sie, dank der großen Teilnehmerzahl, einrichtungsspezifische Vergleiche und Trendabschätzungen.
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