Autor*innen: Maria Kitzmantel, Katrin Book, Margarete Landenberger, Jörg Stukenkemper | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 12 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.11.2009 | DOI: 10.3936/docid200116
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Abstract
Die chemotherapeutische Behandlung von Tumorerkrankungen ist häufig verbunden mit Nebenwirkungen wie Appetitmangel, Übelkeit und Erbrechen. Studien zufolge liegt diesen in vielen Fällen ein Wissensdefizit hinsichtlich der Selbstpflege zugrunde. Ziel ist die Entwicklung einer evidenzbasierten pflegerischen Praxisleitlinie, die mittels Information und Beratung zur Minderung der Nebenwirkungen Appetitmangel, Übelkeit und Erbrechen beitragen soll. Nebenziel ist die Verbesserung des Wissensdefizits bezüglich der Nebenwirkungen und Selbstpflege sowie der Lebensqualität der Patienten. Die Praxisleitlinie wurde im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie entwickelt und besteht aus evidenzbasierten Handlungsempfehlungen für Information, Beratung und Anleitung von Chemotherapie-Patienten. Sie folgt den Phasen des Pflegeprozesses unter Anwendung internationaler Klassifikationssysteme. Die Praxisleitlinie unterstützt die Pflegenden bei der Auswahl der Pflegediagnose, des Pflegeziels und geeigneter Interventionen sowie deren Umsetzung und Evaluation. Durch einen Algorithmus mit Schlüsselempfehlungen gewährleistet sie die Homogenität und Vergleichbarkeit der Interventionen und ermöglicht gleichzeitig die Anpassung der Maßnahmen an die individuelle Situation des Patienten.
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