Autor*innen: Norbert Gores, Sabine Ruppert-Fürstos | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 12 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.06.2009 | DOI: 10.3936/docid200144
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Abstract
Auszubildende in den Pflegeberufen zeigen sich, wie die Jugend allgemein, politisch eher desinteressiert. Zur Wahrnehmung und Vertretung von Interessen sowie zur Mitbestimmung und Mitgestaltung des (beruflichen) Alltags ist politische Handlungsfähigkeit unbedingt erforderlich. Eine entsprechende Kompetenzbildung ist auch in den normativen Grundlagen der Pflegeausbildungen verlangt. Zur Umsetzung dieses Anspruchs bedarf es eines speziellen fachdidaktischen Ansatzes. Geeignet erscheint hier die Konfliktdidaktik von Hermann Giesecke. Eine solche Ausrichtung muss durch entsprechende curriculare Strukturen unterstützt und in der Schulkultur gelebt werden. Hierzu gilt es ein anwendbares Konzept zu entwickeln. Dies sind die Schlussfolgerungen einer umfassenden Erörterung zur politischen Bildung im Kontext der Pflegeausbildungen. Im vorliegenden zweiten Teil der Veröffentlichung wird ein geschichtlicher Abriss der politischen Bildung in der Bundesrepublik Deutschland vorgenommen, damit verbundene fachdidaktische Diskussionen nachgezeichnet und allgemeine Grundlagen zur didaktischen Konzeption bzw. Konstruktion zur politischen Bildung erörtert.
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