Autor*innen: Norbert Gores, Sabine Ruppert-Fürstos | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 12 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.05.2009 | DOI: 10.3936/docid200152
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Abstract
Auszubildende in den Pflegeberufen zeigen sich, wie die Jugend allgemein, politisch eher desinteressiert. Zur Wahrnehmung und Vertretung von Interessen sowie zur Mitbestimmung und Mitgestaltung des (beruflichen) Alltags ist politische Handlungsfähigkeit unbedingt erforderlich. Eine entsprechende Kompetenzbildung ist auch in den normativen Grundlagen der Pflegeausbildungen verlangt. Zur Umsetzung dieses Anspruchs bedarf es eines speziellen fachdidaktischen Ansatzes. Geeignet erscheint hier die Konfliktdidaktik von Hermann Giesecke. Eine solche Ausrichtung muss durch entsprechende curriculare Strukturen unterstützt und in der Schulkultur gelebt werden. Hierzu gilt es ein anwendbares Konzept zu entwickeln. Dies sind die Schlussfolgerungen einer umfassenden Erörterung zur politischen Bildung im Kontext der Pflegeausbildungen. Der vorliegende erste Teil der Veröffentlichung beschreibt mit Untersuchungen zur politischen Interessenslage von Jugendlichen, einer Erhebung zu den Rahmenbedingungen von Pflegebildungseinrichtungen sowie einer Betrachtung der normativen Grundlagen die Ausgangslage im Umfeld der Pflegeausbildungen.
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