Autor*innen: Thilo Eith, Harald Stummer | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 12 | Heft: 4 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.04.2009 | DOI: 10.3936/docid200154
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Abstract
Ausgangspunkt der vorliegenden explorativen Studie sind praktische und wissenschaftliche Diskussionen über die psychosoziale Belastung der MitarbeiterInnen in der Altenpflege. So wird bei diesen in der Literatur ein erhöhtes Risiko von Burnout und daraus resultierend gesundheitsgefährdende Konsequenzen gesehen. Subjektiv wahrgenommener Erfolg scheint eine Copingressource darzustellen, doch was ist der wahrgenommene subjektive Erfolg? Dieser scheint weder aus der Literatur noch aus der Praxis direkt erkennbar zu sein. Zur Erörterung der Frage wird zunächst deduktiv vorgegangen und untersucht, welche Definitionen es generell zum Thema Berufserfolg gibt. Im Anschluss daran wird der Berufserfolg in der Krankenpflege aufgezeigt und mittels einer moderierten Gruppendiskussion die Frage nach dem für MitarbeiterInnen wahrgenommenen Erfolg in der Altenpflege erforscht. Die Resultate zeigen fünf Erfolgsdimensionen nach ihrer Wichtigkeit für die teilnehmenden MitarbeiterInnen. Als wichtigste Dimension wurde die Freude am Beruf identifiziert um im Anschluss Teamwork – Miteinander, Füreinander aller Beteiligten – zu ermitteln. Außerdem konnten Humor und die Beständigkeit von Werten jeweils als Erfolgsfaktor bestätigt werden. Als fünften Aspekt haben die TeilnehmerInnen Erfolg als ständigen Prozess erkannt. Dies bedeutet auf der einen Seite, dass sich die Arbeit im Team, mit den Pflegebedürftigen und an sich selbst ständig weiter entwickelt. Auf der anderen Seite weist diese Dimension auf die in der Regel langjährige Beziehung zwischen Mitarbeitern und Pflegebedürftigen hin.
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