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Fall studiert – Fall kapiert? Fallstudienarbeit als Bindeglied im Praxis-Theorie-Praxis-Zirkel

Autor*innen: Paul-Martin Müller   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 12   |   Heft: 2   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.02.2009   |   DOI: 10.3936/docid200174


Abstract

Fallstudien wird aus lerntheoretischen Gesichtspunkten die Fähigkeit zugeschrieben, die Konstrukte von Praxis und Theorie zusammenführen zu können. Diese Wirksamkeit gewinnt unter dem Aspekt der Professionalisierungsdebatte an Fahrt. Offen bleibt die Frage, welche Nachhaltigkeit aus dem Fokus der Anwender dem Einsatz von Fallstudien zugemessen wird. Diese Seite der Betrachtung ist das konstituierende Moment für die folgende Untersuchung. Das Arrangement Fallstudie mit Beratung wurde an einer Schule für Gesundheitsund Krankenpflege in den Fokus der Betrachtung genommen. Mittels eines qualitativen Interviews konnte die Bedeutung von Fallstudienarbeit in Bezug auf das sich verändernde Verständnis über den zu bearbeitenden Fall erfasst werden. Der Nutzen der Auseinandersetzung für die Praxis, sowie der Gewinn für andere oder ähnliche Fälle aus dem Blickwinkel des Anwenders zeichnen sich ab. Ebenso werden der Einfluss von Lernberatung auf das Fallverstehen und der erlebte Lerngewinn offenkundig. Die Ergebnisse weisen auf ein ambivalentes Erleben der Arbeit mit Fallstudien hin.


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