Autor*innen: Martina M. Loos | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 11 | Heft: 9 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.09.2008 | DOI: 10.3936/docid200222
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Abstract
Im Rahmen des qualitativen Paradigmas bestehen in der Literatur über phänomenologisch ausgerichtete Forschungspraxis kaum konkrete, methodische Hinweise auf ein hermeneutisch-phänomenologisch orientiertes, inhaltsanalytisches Vorgehen. In diesem Artikel wird daher eine Möglichkeit hermeneutisch-phänomenologischer Forschungspraxis mit einer geschlechtersensiblen Perspektive nachvollziehbar beschrieben, um anderen Forschenden methodische Anhaltspunkte zu geben, auf deren Basis sie ihr eigenes phänomenologisches Vorgehen im Dialog mit ihrem Datenmaterial entwickeln können. Die beschriebenen Schritte dieser gendered hermeneutisch-phänomenologischen Methode am Beispiel der Analyse von qualitativen Interviews wurden entwickelt, um Konstruktionsprozesse von Geschlecht und Profession in den Konflikten der beiden Professionen Pflege und Medizin zu entdecken. Die Lesenden werden mitgenommen auf eine Reise in das Geschlechterverhältnis und die Professionshierarchie im Krankenhaus, auf eine Wanderung durch ein bekanntes und gleichzeitig unbekanntes Gebiet. Sie erhalten eine Anleitung zum Selbermachen, wie versteckte Bedeutungen eines Phänomens mit Hilfe der gendered hermeneutisch-phänomenologischen Methode Schritt für Schritt erschlossen werden können.
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