Autor*innen: Benno Schanz | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 11 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2008 | DOI: 10.3936/docid200241
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Abstract
Der deutsche Pflegemarkt befindet sich in einem Umbruch. Wichtigste Ursachen sind die steigende Nachfrage, das steigende Angebot, die demographische Entwicklung und die Veränderungen der Vergütung. Verlagerungen von der stationären Krankenhauspflege in den ambulanten und stationären Pflegebereich sind vielerorts spürbar. Hinzu kommt, dass mit der Einführung der veränderten Krankenhausfinanzierung (DRG) mit einem Mehrbedarf an behandlungspflegerischen Maßnahmen im Rahmen poststationärer Versorgung gerechnet wird. Marktforscher bescheinigen der ambulanten Pflegedienste regelmäßig eine lukrative Zukunft (Schanz und Curtius 2007, S. 114-119, Isfort 2006, S. 16). Der Pflegemarkt hat nach unterschiedlichen Einschätzungen und Statistiken ein Gesamtvolumen von circa 25 Milliarden Euro pro Jahr. Im Jahr 2004 wurden allein 17,69 Milliarden Euro in der Sozialen Pflegeversicherung verausgabt. In der Privaten Pflegeversicherung beliefen sich die Ausgaben nach der Statistik des Verbandes der Privaten Krankenversicherer auf rund 500 Millionen Euro. Trotz aller Positivmeldungen gibt es vereinzelnde mahnende Warnmeldungen, die die Euphorie mancher Investoren nicht teilen.
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