Autor*innen: Nicole Holzmann, Eva-Maria Panfil | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 11 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.05.2008 | DOI: 10.3936/docid200283
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Abstract
Zur Optimierung der Prozessabläufe in den Krankenhäusern und des Ressourceneinsatzes können Behandlungspfade eingesetzt werden. In dieser Arbeit wird der Fragestellung nachgegangen, welche Aufgaben die Berufsgruppe der Pflegenden für die Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz innerhalb eines Behandlungspfades wahrnehmen. Als theoretischer Rahmen dienen die Selbstpflegedefizittheorie und Grundlagen des Casemanagements. Zur Beantwortung der Fragestellung erfolgte eine systematische Literaturrecherche nach Leitlinien und systematischen Übersichtsarbeiten. Definiertes Ziel des pflegerischen Fokus ist das alltagsorientierte adäquate Selbstpflegeverhalten. Die Familie ist, wenn möglich in alle Interventionen mit einzubeziehen. Schriftliche Informationen zur Krankheit und Therapie bieten Sicherheit für den Umgang mit der Erkrankung. In der Anamnese werden in Zusammenhang mit der Krankheit erlebte Problematiken thematisiert und Selbstpflegetätigkeiten hinterfragt. Patientenschulungen beinhalten Symptomkontrolle (Gewichtsund Flüssigkeitskontrolle, Blutdruckund Pulsmessung, Nebenwirkungen bzw. Überoder Unterdosierungen von Medikamenten), Maßnahmen zur Ernährung, Bewegung und die Medikamenteneinnahme. Bei den pflegerischen Interventionen ist der praktische Umgang im Alltag das wesentliche Ziel. Im Rahmen des Casemanagements werden lokale Selbsthilfegruppen vermittelt. Der Beitrag zeigt, welche große Bedeutung die nachgewiesenen pflegerischen Interventionen im Hinblick auf die gesetzlichen Anforderungen und Kostenproblematik darstellen.
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