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Das Heim und die AngehörigenDie Bedeutung des informellen sozialen Netzwerkes bei der Pflege und Versorgung demenzkranker HeimbewohnerErgebnisse einer empirischen Studie zu Netzwerkgröße und Zeitvolumen von Pflege und Betreuung bei pflegebedürftigen D

Autor*innen: Burkhard Werner   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 11   |   Heft: 4   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.04.2008   |   DOI: 10.3936/docid200294


Abstract

Demenzkranke sind die größte diagnostische Einzelgruppe in der stationären Pflege in der Bundesrepublik Deutschland. Altenpflegeheime haben in der Regel einen Anteil von 50 Prozent und mehr Demenzkranken unter ihren Bewohnern, in manchen liegt der Anteil sogar deutlich höher, v. a. dann, wenn sie sich auf diese Personengruppe spezialisiert haben und spezielle Wohnbereiche oder sogar ganze Abteilungen für sie aufoder ausgebaut haben. Die Gründe für diese hohen Anteile – neben den bekannten demographischen Veränderungen in spätmodernen Gesellschaften wie Deutschland – liegen im Wesentlichen auf der Hand: Demenzkranke haben einen besonders hohen Hilfsund Pflegebedarf. Darüber hinaus zeichnen sie sich auch durch einen hohen Betreuungs-, oft aber auch durch einen hohen Bedarf an Beaufsichtigung und Kontrolle aus, mit dem pflegende Angehörige in der häuslichen Versorgung, auch wenn sie durch ambulante und/oder teilstationäre Pflege unterstützt werden, je nach persönlichen und Kontextbedingungen irgendwann überfordert sind.


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