Autor*innen: Meggi Khan-Zvornicanin | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 10 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.11.2007 | DOI: 10.3936/docid200350
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Abstract
Die Berücksichtigung kultureller Aspekte in der pflegeberuflichen Bildung ist schon (fast) eine Selbstverständlichkeit. Bisher wurde jedoch das Problem vernachlässigt, dass durch Herausstellen kultureller Differenzen Stereotype und Kulturalismen im Unterricht (re)produziert werden, was ihrer Bekräftigung gleichkommt. In der Interkulturellen Pädagogik ist dieses Phänomen bekannt und wird als ‚Dilemma der Differenz’ diskutiert, da das Ausklammern von Differenzen ignorant und damit ebenso problematisch wäre. In dem vorliegenden Artikel wird herausgearbeitet, dass es sich hier um ein konzeptionelles Problem handelt, aus dem der transkulturelle Ansatz nach Domenig/ Uzarewicz/Welsch einen Ausweg weist, indem er auf einen flexiblen Umgang mit Differenzen abzielt. In dem vorliegenden Artikel wird dieser Ansatz vergleichend mit ausgewählten, Differenz erzeugenden Konzepten analysiert und diskutiert. Anschließend werden prägnante Ergebnisse einer qualitativen Studie vorgestellt, in denen Bedingungen und Wirkmechanismen des transkulturellen Ansatzes als pädagogisches Leitprinzip untersucht wurden.
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