Autor*innen: A. Zimolong, M. Küppers-Simon, K. Becker | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 10 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.02.2007 | DOI: 10.3936/docid200412
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Abstract
Die Dokumentation von Behandlungspfaden ist unzureichend, solange diese nicht die gelebten Prozesse wiedergeben beziehungsweise aufgrund mangelnder Standardisierung zwischen verschiedenen Einrichtungen oder Systemen austauschbar sind. Es wird daher ein Qualitätsmanagement für die Pfadentwicklung vorgestellt, welches einen hohen praktischen Nutzungsgrad der erhobenen und dokumentierten Behandlungspfade sicherstellen soll. Hierfür wurden zunächst die Anforderungen an integrierte Behandlungspfade aus der Sicht der unterschiedlichen Interessensgruppen formuliert. Neben der medizinischen und ökonomischen Sicht wurde dabei auch die Patientensicht berücksichtigt, sowie die Anforderungen aufgrund der für die Pfaderhebung und -dokumentation einzuführenden Prozesse. Aus diesen Anforderungen wird ein Entwicklungsmodell für die Analyse und das Design Integrierter Behandlungspfade entwickelt, welches konkrete Vorgaben an den Entwicklungsund Verbesserungsprozess beinhaltet. Zentrales Element ist dabei ein iteratives Vorgehensmodell, demzufolge die erhobenen Prozesse verifiziert und nach Publikation laufend an geänderte interne und externe Randbedingungen und Anforderungen angepasst werden.
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