Autor*innen: Birgit Vosseler, Babara Birnbaum, Patricia Prochowski, Elke Zech | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 9 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.11.2006 | DOI: 10.3936/docid200438
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Abstract
Aufgrund einschneidender Veränderungen in unserer Gesellschaft und massiver Einschnitte im Gesundheitswesen hält das traditionelle Berufsbild „Krankenschwester“ der neuen Wirklichkeit nicht mehr stand. Die traditionellen Berufsbilder mögen noch in den Köpfen verankert sein, die Realität sieht längst anders aus. Präventive, rehabilitative und beratende Aufgaben stehen im Vordergrund. Das Fliedner‘sche Ideal ist überholt. Wenn es im letzten Jahrzehnt primär um Wirtschaftlichkeit, Budgetierung und Personalmanagement gegangen ist, so heißen die Schlüsselbegriffe heute Prozessmanagement, Produktentwicklung und Integration. Pflegende müssen heute in der Lage sein, Prozesse zu steuern, Angehörige zu begleiten und die pflegerische Versorgung auch über die Versicherungssysteme hinweg zu organisieren. Pflege heute hat nichts mehr gemein mit karitativem Idealismus. Pflege heute ist ein hoch komplexes Aufgabengebiet, das qualifizierter und motivierter Mitarbeiter bedarf.
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