Autor*innen: Jessica Pehlke-Milde, Jutta Beier, Sheila Davies, Teja Zaksek, Valerie Fleming | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 9 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.11.2006 | DOI: 10.3936/docid200439
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Abstract
Unter Federführung der Glasgow Caledonian University wurde von 2004-2006 ein Projekt zur Entwicklung und Überprüfung von Szenarien im Berufsfeld der Hebammen durchgeführt. Die 22 Szenarien wurden unter der Zielsetzung entwickelt, Kompetenzen von Hebammen in Europa zu erfassen. In diesem Artikel wird die Durchführung des Projekts vor dem Hintergrund der berufspädagogischen Kompetenzforschung in Deutschland beschrieben und einer ersten Bewertung unterzogen. Dabei wird die Auseinandersetzung über den im jeweiligen Forschungskontext verwendeten Kompetenzbegriff als eine zentrale Voraussetzung zur Messung von Kompetenzen identifiziert. Das im Projekt gewählte methodische Vorgehen, Kompetenzen durch den Einsatz von Szenarien in Interviews zu erfassen, wird prinzipiell als praktikable Methode bewertet, welche jedoch Grenzen der Kompetenzerfassung aufzeigt. Der Einsatz ergänzender Methoden der Datenerfassung, wie z. B. durch die (teilnehmende) Beobachtung, sollte daher erwogen werden. Der Artikel leistet einen Beitrag zur beginnenden Kompetenzforschung der Gesundheitsberufe in Deutschland und zeigt Anknüpfungspunkte an den internationalen Forschungskontext auf.
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