Autor*innen: Sabine Bartholomeyczik | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 9 | Heft: 9 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.09.2006 | DOI: 10.3936/docid200457
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Standardisierte Assessmentinstrumente sind wichtige Hilfen bei einer professionellen Pflegediagnostik. Voraussetzung ist allerdings, dass sie theoretischen und wissenschaftlichen Qualitätskriterien genügen. Diese werden zwar oft als gegeben dargestellt, erweisen sich aber bei näherem Hinsehen möglicherweise als zweifelhaft. Standardisierte Instrumente sollten nur von dafür qualifizierten Pflegenden genutzt werden, wobei die wichtigste Voraussetzung eine allgemeine Kompetenz für pflegerische Diagnostik beruhend auf einer hermeneutischen Kompetenz ist. Klassifikationen können ebenfalls hilfreiche Instrumente für die Pflegepraxis darstellen. Hier sollte ebenso genau hingesehen werden, denn Systematiken und standardisierte Verfahren sind nicht per se sinnvoll, qualitativ gut und brauchbar.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.