Autor*innen: Guido Heuel | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 9 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.06.2006 | DOI: 10.3936/docid200467
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Abstract
Welche Problematiken auf die Unternehmen und das Personal zukommen und ob es in Zukunft überhaupt ohne „Ehrenamtler“ gelingt, wird am Beispiel des Pflegeberufs aufgezeigt. In dem ersten Teil wird der Arbeitsbegriff von der Produktionsarbeit zur Dienstleistungsarbeit beschrieben. Fortführend wird der Arbeitsbegriff als gesellschaftliche Tätigkeit fokussiert. Pflege, von der Nächstenliebe hin zur Entlohnungstätigkeit, schließt sich dann an und weiterführend wird der Schritt zur Professionalisierung aufgezeigt. Dabei wird beleuchtet, dass der beschriebene Weg der Professionalisierung, durch verschiedene Strukturänderungen auch zur Deprofessionalisierung führen kann. In einem weiteren Abschnitt erfolgt eine Skizzierung der personenbezogenen Dienstleistung. Wie sich das Erwerbspotenzial in der Pflege und das Pflegeaufkommen heute und in Zukunft darstellen werden, wird anhand von linearen Berechnungen dokumentiert. Anschließend soll eine kleine empirische Studie verdeutlichen, wie Unternehmen bisher auf das alternde Erwerbspotenzial reagieren. Das Ehrenamt, die unterschiedlichen Aspekt der Motivation des Einsatzes und der Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitern folgen. Hierbei werden Veränderungsprozesse für den hauptamtlichen Mitarbeiter nicht ausgenommen. In dem Fazit werden die Ergebnisse erörtert und mögliche Veränderungsprozesse entworfen.
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