Autor*innen: Michael Schulz | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 9 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.05.2006 | DOI: 10.3936/docid200474
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Abstract
Eine verbesserte Mobilität von Arbeitskräften innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten gilt als eine effektive Maßnahme um den Mangel bzw. den Überschuss an qualifizierten Pflegenden in den jeweiligen Mitgliedsstaaten auszugleichen. Allerdings sind Unterschiede im Hinblick auf Kompetenzen, Kultur, Fähigkeitsstufen und Aspekten der praktischen Arbeit von professionell Pflegenden innerhalb der EU nur unzureichend dokumentiert. Dies liegt vor allem daran, dass eine handhabbare Methode, welche einen solchen länderübergreifenden Vergleich ermöglicht, bisher fehlte. Das Europäische Netzwerk zur Förderung von Ausbildung und der Anerkennung von Pflegeberufen (EHTAN) hat sich als Ziel die Entwicklung einer Assessmentund Evaluationsmethode gesetzt, welche die Erfassung von Kompetenzen und Fähigkeiten im Rahmen einer Matrix ermöglicht. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der vorhandenen Erkenntnisse aus der Literatur im Hinblick auf die Definition und Erhebung von Pflegekompetenz, wurden zwei Versionen eines Selbsteinschätzungsinstrumentes entwickelt. Die endgültige Kompetenzmatrix soll zur transnationalen Nutzung übersetzt und verbreitet werden und es bleibt zu hoffen, dass dies auf EU-Ebene aber auch auf nationaler Ebene die politischen Entscheidungen im Hinblick auf Bildungsinhalte von Pflegenden dahingehend beeinflusst, dass die Mobilität von Pflegenden erleichtert wird und eine EU weite Anerkennung der Qualifikationen im Pflegebereich erreicht werden kann.
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