Autor*innen: Prof. Uta Oelke | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 8 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.12.2005 | DOI: 10.3936/docid200520
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Abstract
Die Historie der Pflegeausbildung zeigt, dass die traditionelle Persönlichkeitsbildung in der Pflege als unbeugsame weibliche Charakterbildung unter dem Motto „An sich selbst zu denken, ist schlechte Gewohnheit“ verlief und dem Leitmotiv dieses Beitrags „Die Menschen stärken und die Sachen klären“ (von Hentig) diametral gegenüber steht. Eine der Folgen dieser historischen Wurzeln haben zu einem kollektiven Muster geführt, das sich mit „Pflege ist stumm“ (Steppe) überschreiben lässt. Zu den zentralen Herausforderungen einer Förderung personaler Kompetenz – die unter anderem diesem Muster entgegenwirkt – gehören die Stabilisierung der Pflegenden im Umgang mit emotionalen Belastungen und die Förderung von Reflexionsfähigkeit.
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