Autor*innen: Gabriele Achenbach | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 8 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2005 | DOI: 10.3936/docid200550
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Abstract
Die NEXT-Studie – Nurses Early Exit Study, eine von der Europäischen Kommission geförderte quantitative Längsschnittstudie, untersucht länderübergreifend in 10 Ländern Europas (Polen, Niederlande, Deutschland, Slowakei, Schweden, Belgien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Finnland) die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsmotivation in der professionellen Pflege. Sie geht der zentralen Fragestellung nach: Was bewegt professionell Pflegende dazu, frühzeitiger als andere Berufsgruppen, den Beruf zu verlassen? Denn langfristig wird die demografische Entwicklung schwer wiegende Auswirkungen auf die Gesundheitsund Pflegeversorgung haben. Daher stellt sich die Frage, was zu tun ist, um professionell Pflegende länger im Beruf zu halten. Die Gründe für die hohe Fluktuation in den Pflegeberufen1, besonders in Deutschland und den frühzeitigen Ausstieg aus den Pflegeberufen versucht die NEXT-Studie erstmalig aufzuklären. Neben Arbeitsbedingungen und -zufriedenheit untersucht sie körperliche Belastungen, Arbeitszeiten, Führung, Arbeitsplatzsicherheit und Konflikte zwischen Familie und Arbeit, aber auch Arbeitsbeanspruchung und Bournout. Der Berufsausstieg wurde über die Stressmodelle „EPI – effort reward imbalance” (Siegrist) und „DCM – demand control model“ (Karasek und Thorell) analysiert.
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