Autor*innen: Marcel Sailer | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 8 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.06.2005 | DOI: 10.3936/docid200556
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Abstract
Im Zuge knapper Kassen und existenzieller Bedrohungen von Kliniken werden neben Investitionen in Sachkapital vor allen Dingen die Nettoinvestitionen in Humankapital einer genauen Überprüfung unterzogen. Die berufliche Landschaft der Pflegeberufe in Kliniken war im vergangenen Jahr insbesondere durch Personaleinsparungen und Einstellungssperren geprägt. Auch in der betrieblichen Bildung müssen Ausgaben reduziert werden, was unter anderem eine konkrete Auswirkung auf fachbezogene Weiterbildungen wie in der Intensivpflege und Anästhesie, im Operationsdienst, in der Onkologie, der Nephrologie (…) aber auch in leitenden Bereichen wie der Stationsoder Bereichsleitung mit sich bringt. Während in der Bundespflegesatzverordnung (§ 7 Abs. 1 S. 5) dem Träger ein finanzieller Raum für die Fortund Weiterbildung gegeben wurde, müssen die Ausgaben der Personalentwicklung aus dem Entgelt der Fallpauschalen undefiniert erwirtschaftet werden. Wie viele Ressourcen dafür zukünftig zur Verfügung stehen, wird sich wohl erst noch zeigen. Die Fragen der Wirtschaftlichkeit führen auf jeden Fall zur Überprüfung von Weiterbildungssystemen, Effizienzuntersuchungen werden im Mittelpunkt des Interesses stehen. Während die Effizienz pflegerischer Maßnahmen durch ausund weitergebildetes Personal international signifikant belegt wurde (vgl. Dang et al. , 2002; Hall et al. , 2003; Yang, 2003; Needleman, 2002 u. a. ), besteht in Deutschland hinsichtlich des Pflegeoutcomes noch ein erheblicher Forschungsbedarf.
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