Autor*innen: Christa Them, Eva Schulc, Elfriede Fritz, Werner Massinger, Johann Behrens | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 8 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.06.2005 | DOI: 10.3936/docid200558
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Abstract
Vor dem Hintergrund sich widersprüchlicher Auffassungen über Vorund Nachteile von Frontalunterricht bzw. problem-orientiertem Lernen wurde ein Pilotprojekt durchgeführt, bei dem parallel beide Lehr-, Lernmethoden im Fachgebiet „Pflege bei neurologischen Erkrankungen“ zum Einsatz kamen. Ziel des Projekts war es, herauszufinden, ob die Schüler je nach Lehr-, Lernmethode bei Prüfungen unterschiedliche Ergebnisse aufweisen – und zwar sowohl nach einem kurzen als auch nach einem langen Zeitraum. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Schüler über einen kurzen Zeitraum (d. h. 4 Wochen nach Beendigung des Unterrichts) sehr gut an das mit der Methode des Frontalunterrichts Erlernte erinnern konnten, über einen längeren Zeitraum (7 Monate nach Beendigung des Unterrichts) indes einen Teil des Wissens wieder vergessen hatten. Jene Schüler dagegen, die ihr Wissen mit der Methode des problemorientierten Lernens erworben hatten, waren besser in der Lage, dieses Wissen über einen längeren Zeitraum zu behalten.
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