Autor*innen: Christa Mohr, Hermann Spießl, Karl-Heinz Fichtner | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 8 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.06.2005 | DOI: 10.3936/docid200559
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Abstract
Anliegen: In der vorliegenden Studie sollte die Einstellung zur Psychiatrie von KrankenpflegeschülerInnen vor und nach einem 6-wöchigen Psychiatriepraktikum evaluiert und die Einflussfaktoren auf die Einstellungsänderung empirisch geprüft werden. Methode: In einem Zeitraum von fünf Monaten wurden alle KrankenpflegeschülerInnen im Psychiatriepraktikum des Bezirksklinikums Regensburg (n=57) in die Evaluation einbezogen, 56 beantworteten die Fragebögen vollständig. Der Fragebogen zum Vorwissen zur Psychiatrie (FVPP) und der Fragebogen zu den Praktikumserfahrungen (FEPP) wurden im Vorfeld der Studie aus zwölf Interviews mit KrankenpflegeschülerInnen generiert. Zur Messung der Einstellung zur Psychiatrie wurde der Fragebogen „Attitudes Toward Psychiatry“ (ATP-35) für die Pflege adaptiert (ATP-35p). Ergebnisse: Die KrankenpflegeschülerInnen zeigen eine positive Einstellung zur Psychiatrie, die sich nach einem positiv erlebten Psychiatrie-Praktikum noch verbessert. Auch der Wunsch nach der Ausbildung in der Psychiatrie zu arbeiten, wird signifikant in positiver Weise von den Erfahrungen während des Praktikums beeinflusst. Das Vorwissen der KrankenpflegeschülerInnen über Psychiatrie zeigt im Gegensatz zu den Praktikumserfahrungen keinen Einfluss auf die Einstellung bzw. Einstellungsänderung.
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