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Evaluation der Weiterbildung inNotfallpflege anhand kritischerklinischer Ereignisse

Autor*innen: Horst Rettke, Jacqueline S. Martin, Wolf Langewitz   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 8   |   Heft: 4   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.04.2005   |   DOI: 10.3936/docid200574


Abstract

Mit einer zweijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung in Notfall-Pflege wird beabsichtigt, den Teilnehmenden die erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln, damit sie den Herausforderungen im klinischen Alltag begegnen können. Die vorliegende Studie untersucht auf einer qualitativen Ebene die Wirksamkeit dieser Weiterbildung. Acht Teilnehmende berichten in halbstrukturierten Interviews zu Beginn und mindestens ein halbes Jahr nach Abschluss ihrer Weiterbildung über kritische Ereignisse aus ihrer Berufspraxis. Diese wurden anhand der “Critical Incidents Technique” ausgewertet. Die Probleme lassen sich drei Kategorien zuordnen: Patienten und Angehörige, Berufspersonen und Arbeitsstrukturen. Zu Beginn der Weiterbildung stehen das eigene Erleben und das Wahrnehmen eigener Defizite im Vordergrund. Nach Abschluss der Weiterbildung erweitert sich der Wahrnehmungsfokus auf das Umfeld; die Teilnehmenden übernehmen mehr Verantwortung, nehmen Stärken und Schwächen ihrer Kollegen zur Kenntnis und sind vermehrt in der Lage, das Geschehen auf der Notfallstation selber zu beeinflussen.


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