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Prioritätsverteilung vonVerwaltungsund Pflegedienstleitungenbei der Einführung vonPflegesoftwaremodulen indeutschen Akutkrankenhäusern

Autor*innen: Björn Sellemann, Ursula Hübner   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 8   |   Heft: 3   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.03.2005   |   DOI: 10.3936/docid200576


Abstract

Durch die Einführung des DRG-Systems gewinnt Software in der Pflege, insbesondere die Pflegedokumentation an Bedeutung, da sie als Hilfsmittel der Abrechnung und der strategischen Planung einer Einrichtung herangezogen werden kann. Vor diesem Hintergrund versucht die vorliegende Arbeit, die unterschiedlichen Prioritätsverteilungen aus Sicht des Pflegemanagements und des Krankenhausmanagements sowie deren Unterschiede bei der Einführungsplanung von Pflegesoftwaremodulen darzustellen. Auf der Basis einer Gesamtbefragung aller deutschen Akutkrankenhäuser wurden die Datensätze ausgewählt, in denen beide Berufsgruppen aus einem Haus geantwortet hatten (n=95). Die Ergebnisse zeigen eine klare Favorisierung von Stationskommunikation sowohl in den Prioriäten wie in den Plänen. Am schlechtesten schnitt die Pflegeplanungssoftware ab. Pflegedokumentation erhält zwar eine relativ hohe Priorität, wird jedoch in der Planung unterschiedlich behandelt. So haben die Krankenhausdirektoren klare Pläne hinsichtlich der Neueinführung, die Pflegedirektoren dagegen verschieben die Einführung auf einen unbestimmten Zeitpunkt. Dies zeigt deutlich, dass das Krankenhausmanagement das Potential der Pflegedokumentation als Managementinstrument erkannt hat.


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