Autor*innen: Friederike Störkel, Marcellus Bonato | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 7 | Heft: 9 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.09.2004 | DOI: 10.3936/docid200633
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Abstract
Evidenzbasierte Pflegepraxis meint die Integration von individueller pflegerischer Expertise mit der bestmöglichen externen wissenschaftlichen Evidenz. Dabei verstehen die Autoren Evidence-based Nursing (EBN) nicht als eine neue Methode per se, sondern vielmehr als eine Haltung und eine grundsätzliche Herangehensweise an Themen in der Pflegeausbildung, der Pflegepraxis und der Forschung. Wird EBN so betrachtet, dann ist die Pflege zur Entwicklung spezifischer Fachund Methodenkompetenz und zur Schaffung von geeigneten Koordinationsund Kommunikationsstrukturen sowie zur Forschung auf diesem Gebiet aufgefordert. Exemplarisch hierfür wird die curriculare Einbindung von EBN in den Studiengängen Pflegemanagement und Pfl egepädagogik an der Fachhochschule in Münster präsentiert. Der Workshop „Wie kann man Studien lesen und verstehen. Das Beispiel Demenz“ auf dem 1. Internationalen wissenschaftlichen Kongress für angewandte Pflegeforschung 7. /8. Mai 2004 in Freiburg widmete sich der Umsetzung von EBN in der Fortbildung. Er vermittelte einen Einstieg in den Umgang mit wissenschaftlicher Literatur. Dabei ging es ausschließlich um das Herangehen an empirische Arbeiten im pflegerischen Kontext. Am Beispiel der Demenz wurden Validation und Aromatherapie exemplarisch für die nicht-medikamentösen Behandlungsverfahren vorgestellt und anhand verschiedener Studien ihre Wirksamkeit und ihr Nutzen, sowie eventuelle Nebenwirkungen kritisch betrachtet. Dabei wurden die Basisideen der evidenzbasierten Pflege (EBN) erläutert und an praktischen Beispielen erarbeitet.
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