Autor*innen: nMariella Bernsteiner, Prof. Dr. Thomas Boggatz | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.02.2015 | DOI: 10.3936/1286
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Abstract
Betreutes Wohnen fördert durch altersgerechte Wohnungen sowie integrierte und frei wählbare Betreuungsangebote die selbstständige Lebensführung von älteren. Für die Planung solcher Einrichtungen ist es wichtig, die Bedürfnisse potentieller NutzerInnen zu kennen. Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: „Welche Motive bewegen ältere Menschen zu einem Einzug in eine betreute Wohnform? “ Zur Beantwortung wurde eine Recherche in der Datenbank PubMed durchgeführt. Eingeschlossen wurden qualitative Studien aus Amerika und Deutschland, die von 2004 bis 2011 veröffentlicht wurden. Menschen, die sich für betreutes Wohnen entscheiden, legen Wert auf Selbstständigkeit, soziale Kontakte, Sicherheit und den Verbleib im vertrauten Viertel. Da in den USA das Angebot auf Pflegebedürftige ausgerichtet ist, beeinflussen körperliche Leiden und Angehörige die Einzugsentscheidung. Im deutschen Raum wendet sich diese Wohnform primär an selbstständige ältere und bietet daher Chancen im präventiven Bereich.
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