Autor*innen: Günter Pätzold | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 7 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.01.2004 | DOI: 10.3936/docid200694
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Abstract
Die Inhalte der curricularen Vorgaben für den Berufsschulunterricht werden seit den 90er Jahren nach Lernfeldern geordnet. Lernfelder sind durch Zielfor-mulierungen und Inhaltsangaben beschriebene thematische Einheiten, die sich an konkreten beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen orientieren. Handlungssystematik wird damit ohne Vernachlässigung der Fachsystematik zum didaktischen Kriterium für die Konzeption beruflichen Unterrichts. Damit ist das Spannungsfeld zwischen den beiden didaktischen Referenzgrößen – Orientierung an der Systematik der Fachwissenschaften oder an der Kasuistik beruflicher Tätigkeiten – erneut zu thematisieren. Mit dem Lernfeldprinzip soll fächerübergreifender Unterricht gefördert, Fachun-terricht im engen (fach-)didaktischen Sinne abgeschafft bzw. nur in Ausnah-mefällen zugelassen werden. Der Unterricht in der Berufsschule soll stärker berufstypische und berufsübergreifende Qualifikationen berücksichtigen, Differenzierungen fördern und aktuelle Kernprobleme aufgreifen. Mit dieser Entscheidung auf der didaktisch-curricularen Ebene ist die Erwartung ver-bunden, handlungsorientiertes Lehren, Lernen und Prüfen anzuregen.
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