Autor*innen: Uta Oelke | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 7 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.01.2004 | DOI: 10.3936/docid200695
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Abstract
Der Begriff „Lernfeld“ dürfte zu einem der meist genutzten in der derzeitigen bundesdeutschen berufsbzw. pflegepädagogischen Diskussion zählen. Dies ist Grund genug, ihn einer genaueren Betrachtung zu unterziehen, die auf drei Ebe-nen erfolgen soll. Auf der Makrobzw. bildungsstrukturellen Ebene werden der KMK-Lernfeldansatz und seine Konsequenzen im Blick auf die Neuordnung des berufsschulischen Unterrichts im regulären dualen Berufsbildungssystem skiz-ziert. Dem werden die entsprechenden Neuregelungen im jüngst verabschiede-ten Krankenpflegegesetz (KrPflG vom 16. 7. 2003) und seiner Ausbildungsund Prüfungsverordnung (KrPflAPrV) gegenüber gestellt. Im Mittelpunkt der Mesobzw. curricularen Ebene steht das von Marion Menke und mir 2002 veröffent-lichte neue fächerintegrative Pflegecurriculum (Oelke/Menke 2002). Dieses wird in seiner Entwicklung, seinem curriculumtheoretischen Hintergrund und seiner lernfeldorientierten Themenstruktur vorgestellt und um einige abschließende An-merkungen zur Umsetzung an den Pflegeschulen ergänzt. Auf der Mikrobzw. unterrichtlichen Ebene werden Anforderungen aufgezeigt, vor die die Pflegeschu-len gestellt sind, wenn sie curriculare Lerneinheiten zu handlungsorientierten Lernsituationen umwandeln möchten.
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