Autor*innen: Monika Meißner, Beate Rennen-Allhoff | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 6 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2003 | DOI: 10.3936/docid200725
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Abstract
Die demographische Entwicklung und die Veränderungen der Familienund Haushaltsstrukturen lassen erwarten, dass eine beträchtliche und zunehmende Zahl pflegebedürftiger Personen allein lebt und auf formelle Hilfe angewiesen ist. Ambulante Pflegedienste sind aber grundsätzlich familienergänzend konzipiert. In der vorliegenden Studie wurde deshalb der Frage nachgegangen, inwieweit ambulante Pflegedienste von alleinlebenden Pflegebedürftigen in Anspruch genommen werden, welche besonderen Anforderungen diese Gruppe an die Dienste stellt und wo möglicherweise Probleme auftreten. Mit Hilfe des halbstrukturierten Interviews wurde die Hälfte aller Bielefelder Pflegedienste befragt. Die Auswertung über deskriptive Statistiken zeigte, dass mehr als die Hälfte der von den Diensten betreuten Personen allein lebte, darunter auch schwerund schwerstpflegebedürftige Personen. Die Pflegedienste beschrieben spezifische Probleme sowohl seitens der Pflegebedürftigen als auch seitens der Dienste und wiesen auf Versorgungsdefizite und Grenzen der Verantwortbarkeit hin
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