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Klassifikation von medizinischenund pflegerischenDiagnosen und Implikationenfür das GR-DRG-System

Autor*innen: Dirk Hunstein   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 6   |   Heft: 6   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.06.2003   |   DOI: 10.3936/docid200731


Abstract

Inhalte und Aussagen pflegerischer und medizinischer Klassifikationssysteme sind nicht direkt kompatibel. Der Beitrag setzt sich aus pflegewissenschaftlicher Sicht kritisch mit den Unterschieden pflegerischer gegenüber medizinischen Aussagen in den DRG und damit auch den Möglichkeiten und dem Nutzen einer ICD-10-Codierung durch Pflegende auseinander. Es wird auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert, welche Daten dabei helfen können, den Ressourcenverbrauch, über den die DRGs eine Aussage machen sollen, abzubilden. In der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Zielen und Aufgaben von Medizin und Pflege und den daraus resultierenden unterschiedlichen Fokussen von Diagnosen und Interventionen wird klar, dass sich die Pflege weniger mit einem für ihre Aufgaben ungeeigneten System wie der ICD beschäftigen, sondern sich eher auf die differenzierte Erfassung und Interpretation pflegeauslösender Phänomene konzentrieren sollte


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GESUNDHEIT ENTWICKLUNG KRANKHEIT PFLEGE DEMENZ DRG MEDIZIN KLASSIFIKATION DIAGNOSTIK
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