Autor*innen: Ulrike Greb | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 6 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.05.2003 | DOI: 10.3936/docid200742
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Abstract
Das Verfahren, didaktische Strukturgitter zur Generierung von Lernfeldern heranzuziehen, erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich; sind doch Strukturgitter und Lernfelder gleichermaßen Konstruktionsprinzipen zur thematisch-konzentrischen Gestaltung von Lehrplänen1, die auch intentionale Gemeinsamkeiten aufweisen: Strukturgitterund Lernfeldansatz zielen auf die Komplexität des curricularen Gegenstandes, und um dieses Ziel zu erreichen, brechen sie mit dem Prinzip des Fächerkanons, des rein disziplinorientierten Unterrichts, zugunsten interdisziplinärer Projekte bzw. Lernmodule. Ihre Bedeutung betont Herwig Blankertz, der den Strukturgitteransatz Ende der 60er Jahre als kritisches und fachdidaktisches Gegenmodell zu Robinsohns situationsanalytischem Konzept entwickelte. Nach seiner Einschätzung kann es innerhalb der berufsqualifizierenden Ausbildungsgänge »keinen inhaltlich festen curricularen Kanon mehr geben, sondern für den Kern des Unterrichtsangebotes nur noch Schwerpunkte, die über allgemeine Lernziele wissenschaftspropädeutischer und gesellschaftskritischer Art transferfähig bleiben müssen«2
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