Autor*innen: Klaus Müller, Armin Koeppe | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 6 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.01.2003 | DOI: 10.3936/docid200768
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Abstract
Ein wichtiges Ziel von beruflicher Bildung ist es Menschen in ihrem jeweiligen Berufsfeld dazu zu befähigen, Arbeitshandlungen umfassend, vollständig, reflektiert, kooperativ und qualitativ hochwertig auszuführen. Parallel dazu sollen persönliche Bildungsprozesse stimuliert und begleitet werden. In Deutschland hat sich zu diesem Zweck eine Dualität von schulischer und betrieblicher Ausbildung etabliert. Pflegeschulen sind für die Vermittlung der Fachtheorie zuständig, Krankenhäuser, Pflegeheime und ambulante Dienste übernehmen die praktische Ausbildung. Die Analyse beider Bildungsbereiche zeigt, dass der Grad der inhaltlichen Strukturierung und Systematisierung stark divergiert. Während im Bereich der theoretischen, schulischen Ausbildung inzwischen unterschiedliche Curricula zur Verfügung stehen, lässt sich im Bereich der praktischen, betrieblichen Ausbildung eine überwiegende Konzeptleere feststellen. Dies ist um so Besorgnis erregender, als der berufspädagogische Diskurs der letzten Jahre gerade den Bereich des praktischen Handelns als besonders relevant für die Bildung konsistenter Handlungsstrukturen hervorhebt. Der an der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen e.V. (KKS) stattfindende Modellversuch hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, Lernprozesse in der beruflichen Praxis zu gestalten und dabei gleichzeitig die Theorie-Praxis-Verzahnung zu verbessern
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