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„Von der Raupe zum Schmetterling“

Autor*innen: Olaf Scupin   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 5   |   Heft: 1   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.10.2002   |   DOI: 10.3936/docid200796


Abstract

Die Einführung eines fallbezogenen Krankenhausfinanzierungssystems erfordert von Seiten der professionellen Pflege eine Reorganisation ihrer Arbeitsprozesse. Die Leistungen des Pflegedienstes müssen in Zukunft patientenbezogen ermittelt, kalkuliert und eingesetzt werden. Zur Zeit existiert in der Bundesrepublik Deutschland kein Pflegediagnostikverfahren, welches den aktuellen und prospektiven Pflegebedarf eines Patienten oder Klienten ermittelt. Die theoriegeleitete Pflegediagnostik der Selbstpflegedefizit-Theorie stellt einen Bezugsrahmen für eine patientenbezogene Pflegeplanung dar. Parallel müssen die Arbeitsabläufe dezentral organisiert werden. In den Ländern der Welt, in denen fallpauschalierte Finanzierungssysteme angewendet werden, reagierte die Pflege mit der Einführung fallbezogener Pflegesysteme. Hier ist vorrangig das Primary nursing zu nennen. Im Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster werden die genannten Prozesse aktuell umgesetzt. Der vorliegende Artikel stellt die ersten Umsetzungsschritte vor. Neben der Implementierung eines adaptierten Primary nursing-Systems, werden Krankenschwestern und –pfleger zu Pflegediagnostikern weiterqualifiziert. Durch eine beispielhafte Personalkostenkalkulation des Pflegedienstes bei einer DRG wird die Notwendigkeit einer Kombination aus einem Leistungserfassungssystem und der Pflegediagnostik vorgestellt


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