Autor*innen: Christian de la Chaux, Marcel Sailer | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 5 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.10.2002 | DOI: 10.3936/docid200800
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Abstract
Das Eintreten akuter Erkrankungen sowie die Verschlechterung chronischer Verlaufsformen konfrontiert Menschen mit Situationen, die sie ohne professionelle Hilfe nicht bewerkstelligen können. Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne müssen sie lernen, diesen neuen und unbekannten gesundheitsund alltagsbezogenen Anforderungen gerecht zu werden. Spezifische, ausgewählte Kenntnisse und Fertigkeiten sollen dazu verhelfen, ein gesundheitsförderliches Verhalten zu erreichen. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen erwünschten Verhaltensveränderungen, formuliert durch professionelle Helfer auf der einen und der autonomen Entscheidung der Patienten auf der anderen Seite. Der folgende Beitrag verdeutlicht die Notwendigkeit einer pflegetheoretischen und pflegefachlichen – sowie einer pädagogisch-didaktischen Bezugnahme um diesem Spannungsfeld gerecht zu werden. Pflegetheoretisch begründen wir das Patientenschulungsprogramm auf die Selbstpflegedefizit-Theorie von Dorothea E. Orem, pädagogisch-didaktisch beziehen wir uns auf eine systemisch-konstruktivistische Perspektive. Die Entwicklung der Gesamtkonzeption wurde unter anderem durch die Erarbeitung eines Schulungsprogramms bei Patienten nach einer Tracheotomie an der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Ulm initiiert. Die Erarbeitung, Entwicklung und Umsetzung dieses Programms wird hier exemplarisch vorgestellt
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