Autor*innen: Ute Raum-Pordzik | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 5 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.10.2002 | DOI: 10.3936/docid200801
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Abstract
Das Ergebnis des pflegediagnostischen Prozesses hängt wesentlich von der Erhebung und Sammlung aussagekräftiger, pflegerelevanter Informationen – bezogen auf die jeweilige Patientensituation – ab. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass konventionelle Instrumente zur pflegerischen Ersterhebung diese Anforderungen kaum erfüllen. D.h. spezifische Aspekte einer komplexen Situationsproblematik können meist nicht dargestellt werden. Im Rahmen des Projektes „Systematisierung der Pflegepraxis“ im städtischen Krankenhaus München– Schwabing wurde deshalb von Pflegenden einer Station (Infektiologie 10ge) eine mögliche Form der systematischen Sammlung selbstpflegerelevanter Informationen entwickelt. Es entstand eine Selbstpflegeanamnese für die Aufnahme von PatientInnen mit der medizinischen Diagnose HIV-Infektion, -Erkrankung und/oder AIDS. Ausgehend von Teilkonzepten der Selbstpflegedefizit-Theorie von Dorothea E. Orem wird damit, dem Anspruch der systematischen Einbeziehung der Selbstpflegekompetenz der PatientInnen als Ausgangspunkt und Ziel pflegerischen Handelns von Anfang an Rechnung getragen. Das veränderte, theoriebasierte Vorgehen bei der pflegerischen Anamnese unterstützt zum einen ein planvolles Vorgehen der Pflege und macht zum anderen pflegerische Qualität belegbar und greifbar
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