Autor*innen: Paul C. M. Baartmans | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 5 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.06.2002 | DOI: 10.3936/docid200822
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Abstract
Die Forschungsfrage, welcher in diesem Artikel nachgegangen wird, lautet, ob das Konzept Lebensqualität in die Pflegewissenschaft als Ergebniskriterium (Outcome) für pflegerisches Handeln verwendet werden kann. Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, wurde eine systematische Literaturstudie durchgeführt. Schlussfolgerung: Lebensqualität kann nicht als Ergebniskriterium für pflegerisches Handeln verwendet werden. Das Konzept Lebensqualität ist subjektiv (individuell definiert) und hat mehrere Dimensionen. Dies hat zur Folge, dass eine Veränderung des Ergebnisses nicht automatisch einen Einfluss auf die Lebensqualität einer Person hat. Dies hängt vor allem davon ab, ob sich gleichzeitig die Selbstwahrnehmung der Person oder andere ihm/ihr wichtige Dimensionen auch ändern. Dies bedeutet, dass Ergebniskriterien für pflegerisches Handeln weniger abstrakt, mehr detailliert und vor allem messbar formuliert werden müssen
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