Autor*innen: Maria Gattringer | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 5 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.03.2002 | DOI: 10.3936/docid200843
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Abstract
Bereits bei Platon stellte dasjenige, das als Bildung bezeichnet wurde, einen schweren und mühsamen Aufstieg dar. In der Politeia ist es „ein als es selbst Gutes gemäß seiner selbst“, im Symposion ist „es ein als es selbst Schönes gemäß seiner selbst.“ Bildung wird einmal unter die Führung des Logos und einmal unter die Führung des Eros gestellt. Bildung ist vom Logos als noetisch-dialektische Weise, vom Eros durch ästhetisch-erotische Weise zu erreichen. Die Bildung als paidea ist seit PLATON Vollendung jeglicher Philosophie, als der sich selbst konstituierende Zweck. KANT’s drei Fragen pädagogischer Theorie sind als Bestimmung des Menschen zusammenzufassen. Entsprechend wird gefragt, was der Mensch ist und was er sein soll. Aus beiden Fragestellungen ergibt sich die dritte Frage: Wie der Mensch zu dem wird, was er ist, als zu dem, was er sein soll? Diese dritte Frage ist die spezielle pädagogische Frage, welche sich nicht vor Klärung der anderen Fragen beantworten läßt.
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