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Schmerzassessment und Schmerztherapie bei Kindern und Jugendlichen in einem österreichischen Universitätsklinikum. Eine Querschnittsstudie

Autor*innen: Elisabeth Kendlbacher, Daniela Deufert, Alfred Steininger, Margareta Jukic-Puntigam, Elfriede Fritz   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 14   |   Heft: 1   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.01.2011   |   DOI: 10.3936/1061


Abstract

Die systematische Erfassung, sowie die Dokumentation von Schmerzen und eine ausreichende Schmerztherapie, sind essentielle Bereiche im Schmerzmanagement und tragen wesentlich zum Erfolg eines Schmerzmanagements bei. Das Ziel dieser Untersuchung war die Evaluation der genannten Bereiche des Schmerzmanagements in einer pädiatrischen Gesamtpopulation eines österreichischen Universitätsklinikums. Die Datenerhebung dieser explorativ-deskriptiven Querschnittsstudie erfolgte im Jahr 2009 in Form von halbstandardisierten Interviews mit 200 Kindern und Jugendlichen. Zudem wurde eine Dokumentenanalyse der Patientenakte und der Pflegedokumentation durchgeführt. Es konnten Defizite in fast allen untersuchten Bereichen des Schmerzmanagements festgestellt werden. Bei 87,5% der Schmerzpatienten wurde kein systematisches Schmerzassessment durchgeführt. Ein negativer Pain Management Index, welcher auf eine inadäquate Schmerztherapie hinweist, wurde bei 59,5% (n=119) der Probanden berechnet. Aufgrund der Ergebnisse wird die Implementierung eines Schmerzmanagementstandards in der entsprechenden Universitätsklinik empfohlen.


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