Autor*innen: Renate Schwarz-Govaers | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 14 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.05.2011 | DOI: 10.3936/1085
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Abstract
Viele kennen die „Orientierungspunkte für die Gestaltung von handlungsorientiertem Unterricht“, wie sie die KMK (Kultusministerkonferenz 2000) formuliert hat, doch wenige sind in der Lage, genau zu sagen, was damit gemeint ist. Begriffe wie „situationsorientiert und selbstorganisiert“, „realitätsnah und erfahrungsbezogen“ scheinen vorstellbar und auch umsetzbar zu sein. Diese aus der Pädagogischen Psychologie stammenden Anforderungen können mit dem komplexen Verständnis von problembasiertem Lernen (PBL) verwirklicht werden. Entscheidend ist, dass vorhandenes Wissen bewusst gemacht, neues Wissen im Gehirn an schon Bekanntes angeschlossen und mit erfahrbaren Situationen verknüpft wird. Soll dieses Wissen sich im Berufsalltag bewähren und nicht nur in Prüfungen abrufbereit sein, muss es durch (Probe-)Handeln erweitert und gesichert werden. Prüfungen, die diese komplexen Wissenskonstruktionen wieder durch Faktenabfragen in Einzelteile zerlegen, zerstören den Aufbau von Handlungsfähigkeit und führen zu trägem Wissen.
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