Autor*innen: Martin Müller, Eva Grill | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 14 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.05.2011 | DOI: 10.3936/1087
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Abstract
Standardisierte Sprachsysteme zur Beschreibung relevanter Phänomene sind seit langem Gegenstand der pflegewissenschaftlichen und pflegepraktischen Diskussion. Im Fokus stehen dabei – verständlicherweise – professionsspezifische Sprachsysteme, wie ICNP, NANDA, NIC oder NOC. In diesem Beitrag soll beleuchtet werden, inwieweit die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) als professionsübergreifende Klassifikation für Pflegewissenschaft und Pflegepraxis relevant sein könnte. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Setting Frührehabilitation im Akutkrankenhaus gelegt. Zunächst sollen Modell und Klassifikation der ICF vorgestellt werden. Im Anschluss daran wird der Prozess der Entwicklung der ersten Version der ICF Core Sets für das Akutkrankenhaus als anwendbare evidenzbasierte Auswahl an Kategorien der ICF und die Validierung dieser ICF Core Sets skizziert. Schließlich werden die Möglichkeiten einer Implementierung und möglichen Weiterentwicklung der ICF Core Sets im Kontext klinischer Pflegepraxis und Pflegewissenschaft diskutiert.
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