Autor*innen: Katharina Rädel, Olaf Scupin | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 15 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.03.2012 | DOI: 10.3936/1143
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Abstract
Zur Pflegeübernahmebereitschaft von Angehörigen gibt es zahlreiche sozialwissenschaftliche Untersuchungen. Die Methode der Ähnlichkeitsanalyse zur Identifizierung kognitiver Strukturen, die z. B. zur Bewältigung von Krankheit und Pflege angelegt wurden, ist in der Pflegewissenschaft jedoch noch weitgehend unbekannt. Dieser Artikel versteht sich als Methodenbeitrag, in dessen Zentrum die Vorstellung der Methode zur Identifizierung von Kognitionsstrukturen durch die Erhebung von Ähnlichkeitsdaten steht. Die explorative Methodik wird am Beispiel einer von der Autorin durchgeführten Untersuchung und deren Ergebnissen betrachtet. Der Fokus dieser Studie liegt auf den Betroffenen, d. h. den Perspektiven von pflegenden Angehörigen sowie Pflegebedürftigen und deren Wissen über die Pflegeübernahme. Die Ergebnisse zeigen eine kognitive Ordnungsstruktur nach Versorgungseinheiten, welche zudem einer vereinfachten Version des semantischen Differenzials von Osgood, Suci und Tannenbaum (1957) entspricht.
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