Autor*innen: Karin Welling | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 15 | Heft: 4 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.04.2012 | DOI: 10.3936/1149
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Abstract
In diesem Beitrag wird die Curriculumentwicklung für den im Sommersemester 2012 beginnenden konsekutiven Masterstudiengang „Versorgung von Menschen mit Demenz“ (M. A. ) an der privaten Universität Witten/Herdecke beschrieben. Die Bedeutsamkeit eines solchen Studienangebots ergibt sich vor dem Hintergrund der viel diskutierten Versorgungssituation von Menschen mit Demenz in Deutschland. Um die Entwicklung der beruflichen Expertise in diesem Feld voranzutreiben und den komplexen Aufgabenund Problemstellungen begegnen zu können, sind spezifische Bildungsund Qualifikationsangebote gefordert. Ausgehend von diesem Bedarf entwickelte die Universität Witten/Herdecke (Fakultät für Gesundheit) in Zusammenarbeit mit einem Expertengremium einen berufsbegleitenden Teilzeitstudiengang. Der Curriculumprozess wurde extern begleitet und koordiniert. Der Masterstudiengang ist von seiner Profilbildung anwendungsorientiert, interprofessionell und somit berufsfeldübergreifend angelegt. Im Zentrum stehen die Entwicklung von Kompetenzen bezogen auf die Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und die Weiterentwicklung der interprofessionellen Zusammenarbeit in diesem Feld. Eine besondere Herausforderung bei der Konstruktion des Curriculums ergab sich aus der Erstkonzeption des Studienangebots sowie aus der Einbeziehung eines Expertengremiums in die curriculare Entwicklungsarbeit. Dies warf, nicht zuletzt wegen des derzeitigen Entwicklungsstandes der Hochschuldidaktik, eine Vielzahl hochschuldidaktischer Fragestellungen auf. In diesem Artikel werden die curricularen Entwicklungsschritte und die Aufgaben, die mit der Entwicklung verbunden waren, beschrieben. Die Veröffentlichung trägt zum Diskurs über die Entwicklung hochschuldidaktischer Curricula bei.
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