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Datenbanken zur Identifikation des pflegerischen Standes der Wissenschaft: Eine kriteriengeleitete Analyse

Autor*innen: Christine Halbig, Eva-Maria Panfil   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 15   |   Heft: 5   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.05.2012   |   DOI: 10.3936/1156


Abstract

Die Pflege ist in den deutschsprachigen Ländern gesetzlich verpflichtet, eine auf dem aktuellen Stand des Wissens basierende Praxis anzubieten. Unzureichend ausgebildete Kompetenzen bezüglich des Suchens, Findens und Bewertens von Forschungsliteratur stellen erhebliche Barrieren für eine evidence-basierte Praxis dar. Die Analyse 12 nationaler und internationaler Datenbanken zeigte, dass diese sowohl inhaltlich und strukturell kaum zu vereinheitlichen sind. Keine Datenbank kann für die bei den meisten Pflegenden vorhandenen Ressourcen als „beste“ zur Beantwortung klinisch-relevanter Fragestellungen aus der Pflegepraxis bewertet werden. Nutzer sollten deswegen die Kompetenz für die Nutzung mehrerer Datenbanken vorweisen können. Notwendige Kompetenzen sind die Anwendung von Suchstrategien, Bewertung von Forschungsstudien auf Eignung für die Fragestellung und Aussagekraft sowie Kenntnisse der englischen Sprache und im sicheren Umgang mit dem PC.


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