Autor*innen: Maya Shaha, Silvia Käppeli, Wilfried Schnepp | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 16 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2013 | DOI: 10.3936/1223
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Abstract
Theorieentwicklung in der Pflegewissenschaft ist ein wichtiges Element einer Disziplin, um Wissen für die Praxis bereit zu stellen. Gerade in Bezug auf Krebserkrankungen existieren wenig spezifische Theorien. Jedoch könnten theoretische Konzepte für die Betreuung von Menschen mit Krebs zusätzliche Grundlagen liefern. Es existieren verschiedene Vorgehensweisen und Ansätze zur Theoriebildung. Je nach Ansatz sind die entwickelten Theorien weniger abstrakt und haben so einen kürzeren Weg in die Praxis zurück. Anhand der „Omnipräsenz von Krebs“ soll in diesem Artikel die Theoriebildung exemplarisch aufgearbeitet sowie der Einbezug von phänomenologischen Forschungsansätzen vertreten werden. Anhand von fünf Studien wird die Erarbeitung der Omnipräsenz von Krebs aufgezeigt. Dabei handelt es sich um eine phänomenologische Studie, eine systematische Literaturübersicht mit Konzepterweiterung und eine Konzeptanalyse, eine qualitative Sekundäranalyse sowie eine Querschnittsstudie. Mit Hilfe von retroduktiven Theoriebildungsstrategien werden diese induktiven und deduktiven Theoriebildungsschritte in einer Theorie zusammengefasst. Basierend auf den Resultaten der fünf Studien wird die Theorie der Omnipräsenz von Krebs dargelegt. Für die vorläufige Theorie der Omnipräsenz von Krebs wurde ein Phänomen der Praxis aufgenommen und bearbeitet. Die Kombination mit weiteren Theoriebildenden Strategien hat zur Verfeinerung der Theorie geführt. Dadurch kann das Leben mit Krebs beschrieben und teilweise erklärt werden. Jedoch fehlen weitere Angaben zum Testen und zur Anwendbarkeit der Theorie in der Praxis.
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