Autor*innen: Nadine Fleischer-Schlechtiger | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 17 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.02.2014 | DOI: 10.3936/1245
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Abstract
Sturzereignisse gefährden ältere pflegebedürftige Menschen und physische, psychische sowie gesundheitsökonomische Folgen können mit erheblichen Einbußen an Lebensqualität einher gehen. Es sollten die Ursachen der Sturzereignisse, die Anwendungsqualität der Sturzereignisprotokolle und daraus resultierende Maßnahmen in einer vollstationären Altenpflegeinrichtung untersucht werden. Die Untersuchung wurde in einer vollstationären Pflegeeinrichtung mit insgesamt 74 Bewohnern. Es wurden alle anhand von Sturzereignisprotokollen dokumentierten 108 Sturzereignisse des Jahres 2012 analysiert. Der überwiegende Anteil der gestürzten Bewohner waren in Pflegestufe II (47) und Pflegestufe I (37) eingruppiert und es stürzten mehr Frauen als Männer. Meist ereigneten sich die Stürze am Nachmittag und zu den Dienstübergaben, vorwiegend unbeobachtet in den Bewohnerzimmern. Eine Überprüfung der sturzprophylaktischen Maßnahmen nach den Stürzen erfolgte nicht bei jedem Bewohner.Diskussion. Insgesamt konnte aus den gewonnenen Informationen ein bewohnerbezogenes Risikoprofil abgeleitet werden, wenngleich Defizite in der Umsetzung der Vorgaben des Expertenstandards aufgezeigt wurden.
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