Autor*innen: Carolin Baczkiewicz | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 17 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2014 | DOI: 10.3936/1261
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Abstract
Das Thema Demenz ist ebenso in gesellschaftlichen wie auch gerontologischen und pflegewissenschaftlichen Diskussionen auf der Agenda. Dabei werden Menschen mit Demenz nur marginal beteiligt. Eine Ursache hierfür kann in dem Bild von Menschen mit Demenz, welches in den öffentlichen Diskursen vorherrscht und durch sie hergestellt wird, liegen. Dieser Artikel rekonstruiert einen solchen Entstehungsprozess mittels der Wissenssoziologischen Diskursanalyse exemplarisch am Diskurs über ein Demenzquartier im rheinland-pfälzischen Alzey. Neben den gesellschaftlich zu diskutierenden Ergebnissen – die Sichtweise der Demenz als Erkrankung und die daraus abgeleitete Versorgungsfrage – wird auf die Notwendigkeit einer stärkeren Auseinandersetzung mit Theorien, Methodologien und Methoden in Forschungsarbeiten aus der Pflegewissenschaft verwiesen, damit diese sich ihrem Gegenstand adäquat und explizit nähern und Ergebnisse in der Pflegewissenschaft und -praxis Beachtung und Akzeptanz erreichen.
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