Zum Inhalt springen

Verbesserung der Empathiefähigkeit durch ein Trainingsprogramm "Einfühlsame Gesprächsführung"rEine quantitative und qualitative Untersuchung

Autor*innen: Dr. Uwe B. Schirmer, Marina Schall   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 18   |   Heft: 1   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.01.2015   |   DOI: 10.3936/1282


Abstract

Kann man Empathie, also Einfühlung lernen? In der folgenden Studie gingen wir dieser Frage nach, indem wir die Veränderung in empathischen Fähigkeiten bei 39 Teilnehmenden, MitarbeiterInnen psychosozialer Berufe, nach der Teilnahme an einem Trainingsprogramm „Einfühlsame Kommunikation“ untersuchten. Wir nahmen an, dass Teilnehmende nach dem Training mehr Gefühle und Bedürfnisse bei der eigenen Person und beim Gesprächspartner erkennen und formulieren würden als vor dem Training, was eine zentrale Kompetenz im kognitiven empathischen Prozess darstellt. Weiterhin gingen wir explorativ der Frage nach, welche Auswirkungen das Trainingsprogramm auf den beruflichen Alltag und die Beziehungsfähigkeit der Teilnehmenden hat. Die Ergebnisse der quantitativen Analysen zeigten, wie erwartet, eine Verbesserung der Fähigkeit, Gefühle und Bedürfnisse in der Konfliktsituation zu erfassen und verbalisieren. Die Ergebnisse der qualitativen Analysen zeigten zudem Veränderungen in der Beziehungsfähigkeit der Teilnehmenden, wie beispielsweise höhere Reflexionsfähigkeit über Interaktionsvorgänge sowie erhöhtes Maß an Verständnis, Akzeptanz und Annahme für das Befinden und Handeln der PatientInnen.


Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.


ENTWICKLUNG ZIEL BERATUNG BEZIEHUNG EMPATHIE KOMMUNIKATION TRAINING WIRKUNG FRAGEBOGEN
18,64 € 18,64 €
19,95 €

Allgemeine Geschäftsbedingungen
30-Tage-Geld-zurück-Garantie
Versand: 2-3 Geschäftstage